18.02.2012

Bayern-Basketballer mit 49:68-Niederlage in Frankfurt

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Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus: Vor 5.000 Zuschauern in der ausverkauften FRAPORT-Arena unterlagen die Basketballer des FC Bayern den FRAPORT SKYLINERS deutlich mit 49:68 (27:37). Damit kassierten die Münchner am 23. Spieltag der Beko BBL bereits die zehnte Niederlage im elften Auswärtsspiel. Es war auch die bislang höchste Niederlage der Saison.

Mit Robin Benzing, Je'Kel Foster, Steffen Hamann, Jared Homan und Chevon Troutman startete Dirk Bauermann in die Partie und vertraute damit auf dieselbe Startformation wie zuletzt beim Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Ulm. Jared Homan brachte die Bayern in den ersten Minuten mit 4:0 in Führung, bevor Jermareo Davidson nach knapp vier Minuten die ersten Punkte für die Gastgeber erzielte und etwas später auch zum Ausgleich traf. Beide Mannschaften investierten in der Anfangsphase viel Energie in ihre Defensive, das Angriffsspiel stockte auf beiden Seiten. Devin Gibson traf nach achteinhalb Minuten von der Freiwurflinie zur ersten Führung für die Frankfurter (8:9). Nach Chevon Troutmans Ausgleichstreffer zum 9:9 war es Jimmy McKinney, der zwei Treffer aus der 6,75m-Distanz zum 9:15-Viertelstand aus Bayernsicht versenkte.

Durch einen 13:0-Lauf von der 9. bis zur 12. Spielminute zogen die Hessen auf 9:22 davon. Je'Kel Foster beendete die punktelosen Minuten mit einem Treffer aus der Distanz (12:22). Doch die Frankfurter nutzten nun geschickt die Räume, die ihnen die Münchner ließen. Nach vier Minuten im zweiten Durchgang betrug der Rückstand der Bayern bereits 18 Punkte (13:31). Angeführt von Je'Kel Foster, Jared Homan und Aleksandar Nadjfeji, die ein Großteil der Münchner Punkte besorgten, kamen die „Roten" bis zur Spielmitte wieder auf 27:37 heran. Alles war noch möglich. Die Wurfquoten (35% Zweier, 22% Dreier) konnten eigentlich nur besser werden.

Nach der Pause waren die Bayern drauf und dran das Spiel zu drehen. Jan-Hendrik Jagla verkürzte in der 27. Spielminute von der Dreipunktelinie auf 38:43. Doch während den Münchnern in diesem Viertel kein weiterer Korberfolg gelang, vergrößerte Frankfurts Jimmy McKinney den Vorsprung seines Teams mit zwei Freiwürfen und einem Dreier zwei Minuten vor dem Ende des Viertels wieder auf zehn Zähler (38:48). Quantez Robertson traf vor dem Schlussabschnitt noch zum 38:50.

In den letzten zehn Minuten verwalteten die FRAPORT SKYLINERS ihre Führung geschickt. Zwar kämpften sich die Münchner um Topscorer Jared Homan (17 Zähler) immer wieder auf zehn Punkte heran (40:50, 46:56), trafen allerdings weiter unterdurchschnittlich und mussten anerkennen, dass die Frankfurter an diesem Abend das bessere Team waren. Auch den vierten Spielabschnitt verloren die Bayern (11:18), die das Spiel mit einer Feldwurfquote von 29,3% (Frankfurt: 41,1%) abschlossen.

Muli Katzurin, Trainer der FRAPORT SKYLINERS, sagte nach dem Spiel: „Wir waren vom Anfang bis zum Ende die bessere Mannschaft. Im Vorfeld haben wir uns auf unsere Verteidigungsarbeit konzentriert und die Mannschaft hat das exzellent umgesetzt. Es war ein großartiger Sieg."

Dirk Bauermann meinte nach der erneuten Auswärtsniederlage: „Zunächst Glückwunsch an Frankfurt. Frankfurt hat heute auf hervorragendem Niveau verteidigt. Unsere Leistung hingegen war nicht akzeptabel. So darf eine Mannschaft, die einen großen Verein vertritt, nicht auftreten. Das Team hat ein Problem mit dem Druck bei Auswärtsspielen zurechtzukommen. Daran müssen wir arbeiten und eine Lösung finden."

Am kommenden Samstag (25.02., 19.30 Uhr) treffen die Basketballer des FC Bayern auswärts auf Phoenix Hagen.

Es spielten für den FC Bayern München: Jared Homan (17 Punkte/11 Rebounds), Aleksandar Nadjfeji (10), Je'Kel Foster (8/2 Dreier), Robin Benzing (6), Jonathan Wallace (4), Jan-Hendrik Jagla (3/1), Chevon Troutman (1), Bastian Doreth, Demond Greene, Steffen Hamann und Philipp Schwethelm.

Foto: Storch

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